G20 - Eklatante Ungleichheit als zentraler Konflikt

Erstmals befassten sich die Staats- und Regierungschefs der G20 offiziell mit dem Thema der weltweiten Ungleichheit.

Nachdem die USA als Gründungsmitglied, sowie als erstes Mitglied überhaupt, den G20 Gipfel, mit der Begründung, dass die südafrikanische Regierung einen Genozid an weiße Bürger verfolge, boykottiert hat, mit dem Willen zu verhindern, dass das Gastgeberland Südafrika seine Erklärung verabschiedet, bestand diese aus längst überfälligen Feststellungen und Forderungen.

"Neun von zehn Menschen leben heute in Ländern mit hoher Ungleichheit – selbst nach den relativ konservativen Standards der Weltbank."
Die G20 können den Kampf gegen die globale Ungleichheit anführen
Südafrika hat beim G20-Gipfel als Gastgeber die extreme Ungleichheit zum Hauptthema gemacht. Es könnte Bewegung in die Entwicklung kommen.

Ein spannender Punkt dem Surplus Magazin ist dieser hier:

"Mehr als 40 Prozent des seit Beginn des Jahrhunderts erwirtschafteten Vermögens gingen an das reichste 1 Prozent, während die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung bloß 1 Prozent erhielt."
"Selbst innerhalb der obersten 1 Prozent wurden die Gewinne größtenteils von den Superreichen vereinnahmt – die wohl extremste Vermögenskonzentration in der Geschichte der Menschheit."
Post by @Heinzel@sueden.social
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